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! Frei ! 2 Konvertiten frei nach DEMO in Berlin für Christen im Iran
! Frei ! 2 Konvertiten frei
Ankündigung der Demo        unter >> Zum Christentum konvertiert - Diesen Frauen droht der Tod << berichtet BILD über diesen Fall
Bericht zur Demo
 

aus http://www.opendoors-de.org/details.php?id=122&idelement=8254&supp_page=news&supp_lang=de

Aktuelle Gebetsanliegen

18. November 2009 - Iran

Maryam und Marzieh sind endlich frei

Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh sind endlich frei: Die zwei seit März im Iran inhaftierten Christinnen wurden heute, 18. November, aus dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors hatte seit ihrer Verhaftung zu weltweiten Gebeten und zu einer Unterschriftenaktion für ihre Entlassung aufgerufen. Ein Freund der beiden Frauen bedankte sich nach der Entlassung bei Open Doors: "Ich danke euch und den Tausenden von Christen, die sich für Maryam und Marzieh eingesetzt und gebetet haben."

Weitere Anhörungen?
„Wir sind so dankbar, dass Maryam und Marzieh ohne Kaution freigelassen wurden”, sagte ein Open Doors-Mitarbeiter, „Sie sind derzeit zu Hause.“ Obwohl ihre Entlassung ein Grund zur Freude sei, sei unklar, ob es sich hierbei um eine bedingungslose Entlassung handle. Gängige Praxis im Iran ist, dass Christen nach ihrer Entlassung weiterhin zu gerichtlichen Anhörungen erscheinen müssen. „Das passiert sehr häufig“, sagte der Mitarbeiter aus dem Iran, der anonym bleiben muss, „Sie werden auf Kaution entlassen, aber die Behörden üben weiterhin Druck auf sie aus.“ Soweit bekannt ist, wurden die Frauen in Haft nicht körperlich misshandelt. Doch ihnen wurde die medizinische Versorgung verwehrt. Die 31-jährige Marzieh leidet an einer Zahninfektion, unter heftigen Kopfschmerzen und Rückenbeschwerden.

Ehemalige Muslimas blieben standhaft
Am 5. März wurden die beiden Frauen verhaftet. Ihnen wurde vorgeworfen, „der Staatssicherheit entgegenzuhandeln" und „an illegalen Versammlungen teilzunehmen". Am 7. Oktober wurde die Anklage wegen staatsfeindlicher Aktivitäten fallengelassen und ihr Fall vom Revolutionsgericht an einen Strafgerichtshof verwiesen. Weiterhin wurde den beiden ehemaligen Muslimas „Abfall vom Islam“ und die illegale Verkündigung ihres christlichen Glaubens vorgeworfen. Ihnen drohten lebenslange Haft und tägliches Auspeitschen. In einer kurzen Verhandlung am 9. August befragte der Richter sie nach ihrer Religion. Darauf antworteten die Frauen: „Wir lieben Jesus. Und ja, wir sind Christen. Wir wurden in eine muslimische Familie hineingeboren, aber wir waren keine Muslime.“ Der Richter wies sie an, darüber nachzudenken, ob sie ihrem Glauben an Jesus abschwören und zum Islam zurückkehren wollen. Doch die Frauen weigerten sich und blieben Jesus treu.

Werden auch Sie Gebetspate!
Der Iran ist ein Schwerpunktland der dreijährigen Gebetskampagne „Gefährlicher Glaube“ für Christen in der islamischen Welt. Bestellung des Sonderheftes „Iran – Jesus öffnet Türen“ und Anmeldung zur Gebetskampagne unter www.opendoors-de.org

Gebetsanliegen:

- Danken für die Entlassung der beiden Frauen aus der Haft.

- Beten wir nun für die nächste Zeit. Mögen sie sich gut erholen und viel Beistand und Hilfe von anderen Christen erfahren. Marzieh braucht dringend medizinische Hilfe.

- Beten wir dafür, dass die Behörden sie nicht weiter unter Druck setzen. In vorangegangenen Fällen wurde Christen untersagt, eine Gemeinde zu besuchen und jeglicher Kontakt zu Christen verboten.

 


                                  Liebe Mitchristen und Mitstreiter,

                    liebe nachdenkliche Mitbürgerinnen und Mitbürger,

In den folgenden Zeilen geht es ganz konkret um Christen im Iran, die wegen Ihres Glaubenswechsels inhaftiert sind und schweren körperlichen Strafen entgegensehen.

Zu den Menschenrechten zählt insbesondere die Religionsfreiheit. Damit meinen wir nicht jene Religionsfreiheit, welche sich die Islamverbände in Deutschland (ZMD, DITIB und Co) erkämpfen wollen, um unsere gesamte Gesellschaftsordnung unter das Gesetz Allahs zu zwingen. Zur Religionsfreiheit im Sinne der Aufklärung sowie unseres Grundgesetzes gehört die Möglichkeit, sich über seine Religion kritisch äußern zu dürfen und sie auch verlassen zu können.

Vom real existierenden Islam dagegen wissen wir um die teils tödliche Bedrohung von Konvertiten. Erst kürzlich mussten zwei Muslime, die sich für den christlichen Glauben interessierten sogar  aus der Vollzugsanstalt einer deutschen Großstadt in eine andere JVA verlegt werden. Darüber schreibt keine Zeitung. Ich erfuhr es persönlich vom  Gefängnispfarrer. Wer übrigens die Biographien von Konvertiten kennt, den graust es.

Warum schreiben wir dies?

Die Unterzeichner dieses Briefes und der folgenden Bitte sind im Vorstand der „Bürgerbewegung Pax-Europa“ (BPE). Wir bereiten eine Mahnwache vor der iranischen Botschaft in Berlin vor. Wir wollen dagegen demonstrieren, dass im Iran
Konvertiten inhaftiert sind, die möglicherweise blutig bestraft werden. Vom Parlament beschlossene Gesetzesentwürfe sehen tägliches Auspeitschen, Essensentzug und auch die Todesstrafe vor.

Ganz konkret gilt z.B. unsere Sorge den beiden oben abgebildeten  Frauen (Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad), die wegen ihres Übertritts zum Christentum seit März 2009 mit 25 anderen Frauen in einer (!) Zelle eingesperrt sind. Diese beiden Frauen stehen stellvertretend für andere inhaftierte Konvertiten in iranischen Gefängnissen, deren Namen wir nicht alle kennen.  

Gemäß dem Selbstverständnis der BPE als Menschenrechtsorganisation arbeiten wir eng mit Mitgliedern der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) zusammen, um die Demo zu realisieren. Wir möchten Sie ausdrücklich zu dieser Demo einladen. Besser gesagt: Wir bitten Sie geradezu darum, sich zu beteiligen. Die Muslime würden lachen und spotten, wenn nur 50 Demonstranten vor der Botschaft stünden.

Es würde ihren Verdacht bestätigen, dass wir die Werte und Grundlagen unserer Gesellschaft aufgegeben haben. Zudem gäben wir letztlich ein peinliches Beispiel für unser Desinteresse am Schicksal der Konvertiten in islamisch geprägten Ländern.

Die Unterzeichner wissen freilich, dass es viele persönliche Gründe gibt, die beim besten Willen eine Teilnahme an der Demo verhindern. Uns steht kein Urteil zu. Es wäre jedoch ein riesiges Zeichen der Solidarität, wenn möglichst viele von Ihnen sich mit dem Herzen und den Füßen aufmachen würden.

Wo und wann können wir ein Zeichen setzen?

Die Demo findet am Samstag den 15.8.2009 in der Zeit von 11.00-13.00 Uhr statt. Die iranische Botschaft liegt in der Podbielskiallee 67, 200 Meter von der U-Bahn-Haltestelle „Podbielskiallee“ entfernt.

Wie kommt man nach Berlin?

Natürlich auch mit dem Zug oder Privat-PKW.  Eine andere Möglichkeit ist das Chartern eines 8-Sitzer Kleinbusses, den vielleicht irgendein Verein, eine Kirchen-gemeinde oder ein Unternehmer zur Verfügung stellt. Auf diese Weise könnte man einen Tag länger in Berlin bleiben. Wo ein Wille, da ein Weg. 

Ein sehr tatkräftiges Mitglied der IGFM plant, einen größeren Buss zu organisieren. Näheres dazu unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: Hertha Jene, Eichkehle 38, 67433 Neustadt, Tel 06321/69821, Fax – 670525,

Mail: hertha.jene@t-online.de

Der Preis für Hin- und Rückfahrt im Reisebus sollte inklusiv Hotel  für keinen, dessen Geldbeutel eng bemessen ist, über 70 Euro kommen. Ein Sponsor ist bereit, einen kleinen Zuschuss zu zahlen. 

Vielleicht wird Ihre Entscheidung zur Teilnahme an der Demo auch dadurch beflügelt, unserer Hauptstadt einen Besuch abzustatten. Neben einer Fahrt auf der Spree könnte z.B. ein Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen sinnvoll sein.

In der Hoffnung, dass viele Leser dieser Zeilen sich angesprochen fühlen, grüßen wir alle nachdenklichen Zeitgenossen.

Wilfried Puhl-Schmidt und René Stadtkewitz

 

Bericht - Mahnwache vor der Iranischen Botschaft      aus:http://www.bpe-berlin.de/    
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 16. August 2009 um 11:16 Uhr

Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht

  

Unter dem Motto „Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht“ rief die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e. V. gemeinsam mit der Bürgerbewegung PAX Europa e. V. zu einer Mahnwache vor der Iranischen Botschaft in Berlin auf. Anlass war die Inhaftierung zweier junger Iranerinnen, denen für ihre Abkehr vom Islam und ihrer Konvertierung zum Christentum die Todesstrafe droht. 120 Teilnehmer folgten dem Aufruf. Bemerkenswert waren einige Christen, die mit 2m hohen Holzkreuzen mehr als 600 km angereist waren, um an diese Mahnwache teilzunehmen.  

 

Die Berliner Polizei nahm den Tage zuvor veröffentlichten Aufruf von Linksextremisten, die Versammlung „anzugreifen“ ernst und war deshalb gleich mit drei Einsatzwagen gekommen. Glücklicher Weise blieb für sie am Ende nicht viel zu tun, denn kein einziger gewaltbereiter Linksextremist war zur Veranstaltung gekommen, lediglich zwei linke Blogger waren als Beobachter gekommen. Ohnehin hätte es ein merkwürdiges Bild gegeben; denn unter den friedlichen Teilnehmern, zumeist Christen, waren auch einige ehemalige Muslime, die den Islam von seiner unmenschlichsten Seite selbst kennen gelernt haben. 

Das Erzbistum Berlin entsandte in Vertretung Ihres verhinderten Kardinals, ihren Islambeauftragten Pater Alois Schmid, der Grußworte vom Berliner Erzbischof Kardinal Sterzinsky überbrachte. In seinem Grußwort betonte er die Wichtigkeit der Religionsfreiheit als elementares Menschenrecht. 

Der Berliner Abgeordnete und Mitglied des Bundesvorstandes von BPE, René Stadtkewitz, wies in seiner Rede auf die gesellschaftspolitische Ideologie, der menschenverachtenden Intoleranz gegenüber Anders- und Nichtgläubigen und den absolutistischen Weltherrschungsanspruch des Islams hin, sprach von der „Diktatur des Islams“ und wies erneut auf die Inkompatibilität mit dem hiesigen Werte- und Rechtssystem hin. (Mitschrift der Rede) oder als PDF-Datei.

Später verlass er Grußworte des Beauftragten der Bundesrepublik für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Günter Nooke. Der Menscherhechtsbeauftragte betonte, er sei „zutiefst davon überzeugt, dass in einer Gesellschaft, die eine freie Wahl des Glaubens, einen Glaubenswechsel und eine freie Ausübung des Glaubens nicht zulässt, die Menschenrechte insgesamt bedroht sind.“

Dies bestätigte auch ein Teilnehmer, der seine atheistische Grundüberzeugung betonte. Man müsse nicht religiös sein, um zu erkennen, wie intolerant und menschenverachtend die Ideologie des Islams gegenüber Nicht-Muslime ist. 

Für die IGFM erklärte Wilfried Puhl-Schmidt, der zugleich Mitglied im Vorstand der Bürgerbewegung Pax Europa ist, dass er bedaure, dass die Medien insgesamt über das Unrecht im Islam zu wenig berichten. Er wies darauf hin, dass Andersgläubige auch in anderen islamischen Ländern verfolgt und bedroht sind. Selbst in der Türkei. Er beklagte, dass beispielsweise dem Fall der fürchterlich ermordeten Mulima Marva, dessen Mörder selbstverständlich hart bestraft werden müsse, in den Medien sehr viel Raum gegeben wurde, während gleichzeitig der Ermordung eines christlichen Geschäftsmannes in der Türkei, der nach Einlassung von Zeugen und des Mörders selbst, einzig und allein deshalb stattfand, weil der Mann Christ war, kaum von den Medien aufgegriffen und deshalb weitgehend im Dunkeln blieb. Einzig die türkische Zeitung „Milliyet“ berichtete vollständig über den Vorfall und mahnte, dass dieser Mord „nur die Spitze des Eisbergs“ sei. Puhl-Schmidt erinnerte an weitere Christen, die in der Türkei wegen Ihres Glaubens ermordet wurden. So auch an den deutschen Theologen, der dabei war, die Bibel neu in die türkische Sprache zu übersetzen.  

Er zitierte den Vorsitzenden der türkischen Bischofskonferenz, Bischof Luigi Padovese, der darauf verwies, dass Christen in der Türkei die gleichen Rechte haben müssen, wie Muslimen in anderen Ländern gewährt werden und dass diese Forderungen für alle Länder gelten müsse.

Anschließend verlas auch er Grußworte u. a. den zugeleiteten Text vom Büro des Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Herrn Bischof Dr. Wolfgang Huber, vom Geschäftsführer der IGFM, Herrn Hafen, sowie vom Vorstand der Christian Solidarity International. 

Ergreifend war der Vortrag von Frau Schulz, die eine Mitschrift des ersten Verhandlungstages im Prozess gegen Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabadim verlas. Ergreifend dabei war zu hören, wie mutig und selbstbewusst die beiden jungen Frauen nach ihrer fast sechsmonatigen Haft in unmenschlichen Verhältnissen auf die unfassbaren Fragen reagiert haben. 

Wilfried Puhl-Schmidt ist sich sicher, dass sie ihre Kraft direkt aus ihrem christlichen Glauben schöpfen und fand zwei passende Sätze aus der Bibel. 

So sah es auch Herr Dr. Link von der Stefanus-Stifung, der sein Engagement mit seinen christlichen Glauben begründete. Er betonte die Gleichheit aller Menschen ob Christen, Juden, Muslime oder Anhänger anderer Religionen. 

Joachim Swietlik (stellv. Landesvorsitzender BPE) beklagte in seiner Rede die Doppelmoral von Politikern verschiedener Parteien, wenn es um das Thema Islam ginge. Für ihn ist es unverständlich, dass sich über den tragischen Fall noch kaum ein Politiker geäußert habe. Er forderte stellvertretend für alle Anwesende die sofortige Freilassung der beiden jungen Frauen. (Mitschrift der Rede) oder als PDF-Datei.

Abschließend forderten die Teilnehmer übereinstimmend die Achtung der Menschenrechte auch im Islam. Alle Politiker und Medien wurden aufgefordert, sich für das Leben und die Freiheit der beiden Frauen einzusetzen. Puhl-Schmidt und Stadtkewitz zogen aus ihr bisheriges gemeinsame Vorgehen eine positive Bilanz. Wenn gleich dieser Fall öffentlich vielmehr wahrgenommen werden müsse, um den Druck auf das Unrechtssystem im Iran zu erhöhen, habe ihr Einmischen möglicher Weise schon heute Positives bewirkt. So haben sich die Haftbedingungen geringfügig verbessert und den beiden Frauen wurde nunmehr ein Rechtsanwalt zugestanden. In wie weit hier jedoch nur der Schein trügen soll, ist nicht bekannt. Dennoch, es müsse alles getan werden, um auf dieses Schicksal aufmerksam zu machen und die Hinrichtung zu verhindern. IGFM und BPE werden sich weiterhin gemeinsam für die beiden Iranerinnen einsetzen und erst dann aufgeben, wenn sie frei sind. 


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