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Fronleichnam

 

Fronleichnam ist ein katholischer Feiertag. Durch das feierliche Ritual der Eucharastie (Abendmahl) wirkt die unsichtbare Anteilnahme Gottes. Dabei ist Jesus Christus in den verteilten Gaben Brot und Wein gegenwärtig.

http://www.schulferien.org/Feiertage/feiertag_Fronleichnam.html

Das Fronleichnamsfest, das den Beinamen "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" trägt, wurde zum erstmals im Jahr 1246 in der Diozöse Lüttich fest eingeführt.
Die theologische Grundlage für das Fronleichnamsfest wurde mit dem von 1213-1215 stattfindenden vierten Laterankonzil gelegt, auf dem die Verwandlung von Wein und Wasser in Leib und Blut Christi, die so genannte Transsubstantiationslehre, offiziell zum Dogma erklärt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war aber an einem Feiertag zu ehren dieses Sakraments noch nicht zu denken.
Dies änderte sich erst durch die Visionen der Augustinerchorfrau Juliana von Lüttich, die seit 1207 im Kloster Mont Cornillon lebte und dort regelmäßig von ihren Visionen berichtete. In einer dieser Visionen sei ihr Jesus Christus erschienen und habe ihr über ein Gleichnis mitgeteilt, dass es sein Wunsch sei, dass dem Altarssakrament ein eigener Festtag gewidmet werde.
Nach dem Tod der später heilig gesprochenen Juliana im Jahr 1258, setzte ihre Freundin Eva, heute bekannt unter dem Beinamen "die Seelige" , ihr Werk fort. Auf ihr Drängen hin bemühte sich Heinrich von Geldern, der damalige Bischof von Lüttich bei Papst Urban IV um ein entsprechendes Dekret. 1264 kündige Papst Urban IV, der vor der Wahl zum Papst Archidiakon in Lüttich war, in einem Brief an, dass Fronleichnamsfest allgemein einzuführen.
Bedingt wurde diese Einführung durch das so genannte "Blutwunder von Bolsena" aus dem Jahr 1263. Der sich auf Pilgerfahrt nach Rom befindende böhmische Priester Peter von Prag feierte in der nach Christina von Bolsena benannten Kirche Messe. Sein erschütterter Glaube an die Transsubstantiation während der Eucharestiefeier fand neue Festigung, als während der Gabenbereitung aus der Hostie einige Tropfen Blut auf das Tuch, auf dem Kelch und Hostienteller standen, tropften.
Dieses Wunder war für Papst Urban IV der letzte Beweis, den Drängen nach einem Feiertag für das Altarssakrament endgültig nachzugeben. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings der zweite Donnerstag nach Pfingsten als Termin noch nicht festgelegt, dies erfolge erst 1317 durch Papst Johannes XXII.

http://www.religioeses-brauchtum.de/sommer/fronleichnam.html

In der Reformation wurde Fronleichnam zu einem konfessionsscheidenden Merkmal. Luther bezeichnete Fronleichnam 1527 als „allerschädlichstes Jahresfest”. Ihm fehlte die biblische Grundlegung, Prozessionen galten ihm als Gotteslästerung.


Mir steht hierzu kein Urteil zu. Meine Meinung ist jedoch, dass Fronleichnam zu feiern keine Schande ist. Es ist eine Würdigung und Verdeutlichung des Abendmahls als Gedächtnismahl zur Allgegenwärtigkeit Jesu.

 

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