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Osteranschläge Nigeria 2012
aus: http://www.n-tv.de/politik/In-Nigeria-explodieren-Bomben-article5978881.html
 
 

Montag, 09. April 20122012-04-09 07:49:22

Anschläge zu OsternIn Nigeria explodieren Bomben

An Ostern detonieren an zwei unterschiedlichen Orten in Nigeria Sprengsätze. In einem Fall sterben mehrere Menschen, die zweite Explosion verläuft offenbar glimpflicher. Noch hat sich keiner zu den Attentaten bekannt. Alles deutet jedoch darauf hin, dass die Islamistengruppe Boko Haram hinter den Gewaltakten steht.

Wenige Stunden nach einem Bombenanschlag vor einer Kirche mit 38 Toten hat es in Nigeria erneut eine Explosion gegeben. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde Nema in Jos. Es habe Verletzte, jedoch keine Toten gegeben. Der Ort liegt in einer Region, in der der überwiegend muslimisch geprägte Norden in den hauptsächlich von Christen bewohnten Süden des Landes übergeht.

Einem Militärsprecher zufolge war der Sprengsatz in einem Motorrad  versteckt, das in der Nähe eines Ladens für Telefonkarten geparkt  war. Dagegen berichtete ein Polizeisprecher, Unbekannte hätten eine  Ledertasche mit der Bombe am Straßenrand abgelegt, diese sei dann  später explodiert. Nach seinen Angaben wurde nur ein Mensch  verletzt.

Boko Haram will islamisches Recht einführen

Zuvor war 200 Kilometer nordwestlich von Jos vor einer christlichen Kirche in Kaduna nach Polizeiangaben ein Sprengsatz in einem Auto gezündet worden. 38 Menschen starben nach Angaben eines Mitarbeiters der örtlichen Rettungskräfte. Weitere seien ernsthaft verletzt worden und würden im Krankenhaus behandelt.          

Zu dem Anschlag in Kaduna bekannte sich zunächst niemand. Der Zeitpunkt zu Ostern und das Ziel des Anschlags deuteten jedoch auf die radikale Islamisten-Gruppe Boko Haram hin. Sie hat die Einführung der islamischen Gesetzgebung in Nigeria gefordert, wo etwa gleich viele Muslime und Christen leben. Von November bis Januar verübte die Gruppe eine Reihe schwerer Anschläge, darunter Angriffe auf Christen an Weihnachten und ein Massaker im Januar, bei dem 186 Menschen getötet wurden.

 

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