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Pakistans Christen trauern um ermordeten Minister

Wieder wurde ein Christ um seines Glaubens wegen ermordet.

Zum Glauben an Jesus Christus zu stehen bedeutet nach islamischem Verständnis bereits Blasphemie, was nur geduldet wird, wenn der Christ unterwürfig bleibt und seine Dhimmi-Steuer bezahlt. Nicht mehr geduldet wird aber, wenn der Christ ein Staatsminister ist, der sich nun auch noch gegen eben dieses Blasphemie Gesetz einsetzt. Da der islamische "Rechtsglaube" hierfür die Todesstrafe vorsieht, handeln - wenn es der Staat nicht tut - Islamgläubige selbst völlig im Einklang mit ihrem Rechtsverständnis. Der Islam hat eigene für seine Gläubigen verbindliche Rechtsvorschriften, die für einen streng Gläubigen - im Artikel als Islamist bezeichnet - in jedem Fall über weltlichen Gesetzen stehen und daher vorrangig zu befolgen sind. Diese Tatsache sollten Demokratien mit ihrer üblichen Gewaltenteilung nicht ausblenden und überdenken, ob eine Religion mit integriertem Rechtssystem neben anderen Religionen überhaupt als gleichberechtigte Religion im Sinne der hier grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit behandelt werden kann.

aus: http://www.welt.de/politik/ausland/article12699654/Pakistans-Christen-trauern-um-ermordeten-Minister.html

Pakistans Christen trauern um ermordeten Minister

Tausende haben in Pakistan Abschied von Shahbaz Bhatti genommen. Das einzige christliche Regierungsmitglied wurde am Mittwoch von Islamisten erschossen.

Der pakistanische Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani hat die Verdienste seines am Mittwoch ermordeten einzigen christlichen Kabinettskollegen Shabaz Bhatti gewürdigt. „Menschen wie er sind sehr selten“, sagte Gilani vor der Trauergemeinde in einer Kirche in Islamabad. „Alle Minderheiten haben einen großen Führer verloren. Ich versichere ihnen, dass wir unser Äußerstes unternehmen werden, um die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte Gilani.

Bhatti war Minister für religiöse Minderheiten im Kabinett Gilanis. Vor seiner Ermordung hatte er Drohungen erhalten, weil er sich gegen ein Blasphemie-Gesetz gewehrt hatte, das die Todesstrafe für die Beleidigung des Islam vorsieht.

Gilani vermied am Freitag die sogenannten Blasphemie-Gesetze beim Namen zu nennen. Er ging auch nicht auf die islamistischen Extremisten ein, die das Land in einen kriegsartigen Zustand versetzt haben.

Bhattis Leichnam soll im Laufe des Tages in seine Heimatstadt Khusphur geflogen werden. In der christlich geprägten Stadt marschierten am Freitag Hunderte Frauen mit schwarzen Flaggen durch die Straßen und forderten die Hinrichtung der flüchtigen Täter.

In Pakistan leben 180 Millionen Menschen, rund fünf Prozent von ihnen sind Christen und werden, wie andere nicht-muslimische Minderheiten, nicht selten verfolgt. Sie leben zumeist in den ärmeren Stadtteilen und verrichten schlecht bezahlte Arbeiten.

 

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