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Ägypten: Anschlag auf Christen: 21 Menschen getötet
aus: http://www.n-tv.de/politik/21-Menschen-in-Alexandria-getoetet-article2265901.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Die Nachricht finden Sie dort bebildert und mit Video versehen.

oder http://www.welt.de/politik/ausland/article11919257/Anschlag-auf-aegyptische-Christen-21-Menschen-tot.html

 
Ungeheuerlich, das neue Jahr - noch keine Stunde ist vergangen - beginnt, wie das alte aufgehört hat. Christen werden von Muslimen um ihres Glaubens wegen nach einer Neujahrsmesse getötet. Die Zahl der Todsopfer erhöhte sich auf 22. Wie vor 1400 Jahren - es ändert sich nichts, diejenigen, die Mohammed besonders nacheifern, töten Christen - wie auch Juden oder andere Nichtmuslime. Wann wachen die Menschen endlich auf und erkennen, dass die Annahme von Mohammed als Vorbild niemals zu einem friedlichen Neben- geschweige denn Miteinander führen kann.
 

Samstag, 01. Januar 2011

Anschlag auf koptische Christen

Attentäter tötet 21 Menschen

Es ist das blutige Ende einer Neujahrsmesse: In der ägyptischen Stadt Alexandria reißt ein Selbstmordattentäter 21 Menschen mit sich in den Tod. Unmittelbar nach der Tat versammeln sich hunderte Christen auf der Straße und bewerfen Muslime mit Steinen.

Ein Selbstmordattentäter hat sich in der Neujahrsnacht vor einer großen koptischen Kirche in Alexandria in die Luft gesprengt und dabei mindestens 21 Gläubige mit in den Tod gerissen. Mindestens 43 weitere Menschen wurden nach Angaben aus dem ägyptischen Gesundheitsministerium verletzt. Unter ihnen seien auch muslimische Passanten gewesen. Die Bombe entfaltete ihre verheerende Wirkung, als die Kirchgänger aus der Mitternachtsmesse in der St. Markus- und Petri-Kirche im Stadtteil Sidi Bischr strömten.

Die Terroristen schlugen etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht zu, als die Neujahrsmesse der koptischen Christen zu Ende ging. In ersten Berichten hatte es geheißen, der Sprengsatz in einem Auto vor der Kirche sei aus der Entfernung gezündet worden. Das ägyptische Innenministerium in Kairo teilte mit, dass ein im Fahrzeug sitzender Selbstmordattentäter den Anschlag verübt habe. Die Terroristen hätten etwa 100 Kilogramm Sprengstoff benutzt, hieß es in Sicherheitskreisen.

Ohne nähere Erläuterung beschuldigte die Behörde "ausländische Elemente" als Drahtzieher und Ausführende der Bluttat. Tatsächlich hatte kürzlich eine Gruppe mit Verbindungen zum islamistischen Terrornetz Al-Kaida im Irak den Christen im ganzen Nahen Osten mit Anschlägen gedroht. Die Organisation wirft den Kopten vor, zwei vom Christentum zum Islam konvertierte Frauen als "Geiseln" festzuhalten.

Christen bewerfen Muslime mit Steinen

Wütende Christen bewarfen nach dem Anschlag eine Moschee in der Nähe mit Steinen. Die Polizei trieb die Menge mit Tränengas auseinander.

Nach dem Anschlag forderte Staatschef Husni Mubarak Christen und Muslime in Ägypten auf, gegen die "Kräfte des Terrorismus" Geschlossenheit zu demonstrieren. Alle Ägypter sollten sich gegen jene wenden, die die Sicherheit des Landes, seine Stabilität und die Einheit der Bürger bedrohten, erklärte Mubarak nach Angaben der amtlichen ägyptischen Nachrichtenagentur Mena.

Papst Benedikt XVI. rief weltweit dazu auf, Christen in ihrem Land besser zu schützen. Die Regierungen müssten mit "konkretem und dauerhaftem Engagement" und nicht nur mit Worten gegen Diskriminierung und religiöse Intoleranz vorgehen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei der Neujahrsmesse im Petersdom in Rom. Er appelliere "eindringlich", sich bei dieser "schwierigen Mission" nicht entmutigen und einschüchtern zu lassen. Die Menschheit dürfe angesichts von Gewalt nicht resignieren und sich nicht an Konflikte gewöhnen, die zu Opfer führten und die Zukunft der Völker gefährdeten.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle zeigte sich bestürzt über den Anschlag und erklärte: "Ich verurteile diesen Akt der Brutalität gegen Menschen, die bei einer Messe friedlich das neue Jahr begehen wollten, auf das Schärfste."

Immer wieder Zusammenstöße

Rund zehn Prozent der 79 Millionen Einwohner des mehrheitlich muslimischen Landes sind Christen. Die Zahl der Gewalttaten zwischen den religiösen Gruppen ist Menschenrechtsgruppen zufolge zuletzt angestiegen. Im Januar hatten muslimische Fanatiker vor einer Kirche in Oberägypten acht koptische Christen und einen muslimischen Polizisten erschossen. Im November kam es zu Zusammenstößen, als Christen gegen einen Baustopp für eine Kirche in einer Vorstadt von Kairo protestierten. Ein Christ kam ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt. Dutzende wurden festgenommen.

 

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