Nachdem es offenbar unter dem Einfluss der
ersten Belagerung Wiens durch die Türken 13 Jahre zuvor, umstritten war,
ob der übersetzte Koran in
Druck gehen sollte oder nicht, intervenierte Martin Luther mit einem
Brief an den Rat zu Basel:
Aus: Die erste
lateinische Koranübersetzung von Ludwig Hagemann (Koblenz) S. 57 (n.a.),1983
...
Auf Grund einer
Intervention Martin Luthers wurde am 11. Januar 1543 die Druckausgabe
freigegeben.
Luther hatte sich
im Oktober 1542 in einem Schreiben an den Rat zu Basel für die damals
umstrittene Drucklegung mit der Begründung eingesetzt, " das man den
Mahmet oder Turken nichts verdrieslicheres thun, noch mehr schaden zu
fugen kan (mehr den mit allen waffen) denn das man yhren alcoran bey den
Christen an den Tag bringe, darinnen sie sehen mugen, wie gar ein
verflucht, schendlich, verzweivelt buch es sey, voller lugen, fabeln und
aller grewel ..."
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